Umsetzung des Projektes

Durch die Verzögerung in der Bewilligung ergaben sich einige organisatorische, wie auch inhaltliche Änderungen in der Umsetzung, was letztlich aber keine Konsequenzen für die Intention des Filmprojektes hatte: Das Ziel eine Filmgruppe zur Unterstützung der Filmemacherin zu gewinnen, konnte nur eingeschränkt realisiert werden, da das Filmprojekt erst viel später als geplant, umgesetzt werden konnte. Einige potentielle Interessent/-innen für die Begleitung standen dann nicht mehr zur Verfügung. Partiell wurden die Dreharbeiten dann nur von der Filmemacherin betreut, bzw. ein zweiter Kameramann zusätzlich für die Dreharbeiten engagiert.

Auch bei der inhaltlichen Umsetzung des Filmprojekts, das Toms Entwicklung ansatzweise nachvollzieht, musste auf einen Baustein verzichten. Dreharbeiten an einer Zirkusschule im Rheinland, die Freizeiten für Jugendliche mit Behinderungen anbietet, konnten nicht stattfinden, da diese Veranstaltung bereits im März/April stattfand. Stattdessen gab es aber genügend Abwechslung durch unterschiedliche Veranstaltungen (Tanzkurs, Geburtstag, Schwarzlichttheater), die die Filmemacherin begleitete.

Filmisch war es leider nicht umsetzbar, Tom selbst Kamera führen zu lassen. Kompensiert wurde das allerdings durch Toms aktives Eingreifen auf die Auswahl von Szenen oder Inhalten: Tom war somit indirekt selbst an der Regieführung beteiligt und einige Szenen belegen dies sehr eindrucksvoll!

Trotz der Widrigkeiten des verspäteten Projektbeginns, konnte ein ausdrucksstarker Film entstehen, der Toms Energie und Phantasie dokumentiert. Er wird seit November auf unterschiedlichen Kanälen (Soziale Netzwerke, Videokanäle), u. a. verbreitet und abschließend in die weitere Öffentlichkeitsarbeit einbezogen.

Positiv wahrgenommen wurde der Film bereits von der Bundesvereinigung Lebenshilfe in Berlin.